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Green Mile S.à r.l.
08.04.2025
Ein stabiler pH-Wert ist entscheidend für gesunde Cannabispflanzen. Nur so können Nährstoffe optimal aufgenommen und Wachstumsprobleme vermieden werden.
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26.02.2025
Optimale Luftzirkulation und Belüftung im Grow Room sind essenziell für gesunde Pflanzen. Sie fördern Photosynthese, regulieren Temperatur und Feuchtigkeit und verhindern Schädlinge sowie Krankheiten.
Green Mile S.à r.l.
25.02.2025
Automatische Bewässerungssysteme erleichtern den Indoor-Anbau, sparen Zeit und optimieren den Ertrag. Ob Tröpfchen-, Ebbe-Flut- oder Dochtbewässerung – die richtige Wahl ist entscheidend.
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15.01.2025
Hanf in der Modeindustrie: Nachhaltige Textilien und ihre Zukunft Kleidung aus Hanf? Das klingt für die meisten erst einmal komisch. Dabei ist Nutzhanf aufgrund seines einfachen und ressourcenschonenden Anbaus sehr gut für die Textilherstellung geeignet. Auch das Klischee von formloser, brauner Biokleidung ist längst überholt. Denn mittlerweile gibt es einige Marken, die Hanfkleidung für sich entdeckt haben und dabei auch modisch neue Trends setzen. Also mehr als genug Gründe, die nachhaltige Textilie und ihr Potenzial in der Modewelt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen! Hanf vs. herkömmliche Textilien Die Modebranche ist immer noch eine gigantische Geldmaschine, die letztes Jahr einen weltweiten Umsatz von sage und schreibe 1,66 Billionen Euro verzeichnete. Allerdings entsteht dieser in hohem Maße zu Lasten unserer Natur. Denn herkömmliche Textilien wie Baumwolle, Polyester und Viskose gehören zu den größten Umweltverschmutzern überhaupt.  Die Probleme beginnen bereits bei ihrem Anbau, welcher bei Baumwolle besonders schwer ins Gewicht fällt: Die beliebte Faser benötigt große Mengen an Wasser, welches in ihren Anbauländern nicht selten eine eh schon knappe Ressource ist. Außerdem kommen viele Pestizide und giftige Düngemittel zum Einsatz, die die umliegenden Ökosysteme belasten.  Diese Probleme fallen bei Kleidung aus chemischen Fasern wie bspw. Polyester nicht an. Dafür setzen sie Mikropartikel frei und tragen damit wiederum massiv zum weltweiten Plastikproblem bei.  Auch bei der weiteren Verarbeitung von Bekleidungstextilien leidet unsere Umwelt. Sei es durch den Einsatz von Chemikalien zum Bleichen und Färben von Fasern, oder aber durch die langen Transportwege, die die meiste Kleidung zurücklegen muss, bis sie endlich bei uns auf dem Ladentisch landet. Auch hier gehört Baumwolle zu den größten Sündern. Sie wird hauptsächlich in Afrika und Asien angebaut und sorgt daher für hohe CO₂-Emissionen. Kleidung aus Hanf ist im Vergleich deutlich umweltfreundlicher, sowohl im Anbau als auch bei der Verarbeitung. Sie wird aus Nutzhanf produziert, der entgegen mancher Meinungen kaum THC enthält. Denn der Anbau dieser Hanfsorte ist streng reguliert, sodass sie nur einen minimalen Grenzwert der berauschenden Substanz aufweisen darf.  Nutzhanf zeichnet sich durch sein schnelles Wachstum, seine Robustheit und Genügsamkeit aus. So benötigt die Pflanze nur eine geringe Menge an Wasser, im Vergleich mit Baumwolle sind es sogar 80 % weniger. Möglich wird das durch ihre langen Wurzeln, die bis zu 1,5 m tief in die Erde ragen können. Zudem kommt sie komplett ohne Pestizide und Düngemittel aus. Die äußert widerstandsfähige Faser, wächst aber trotzdem rasend schnell. Für eine Länge von rund 4 – 6 m benötigt sie nur 4 Monate. Damit gehört sie zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen überhaupt.  Weiterhin ist Nutzhanf extrem platzsparend und somit rentabel: Er wächst sehr dicht und hoch, sodass auf der gleichen Fläche dreimal so viel nutzbare Fasern gewonnen werden können wie beim Anbau von Baumwolle. Nicht zuletzt reinigt die genügsame Pflanze den umliegenden Boden und trägt somit zur Verbesserung des Ökosystems bei.  Aber es ist nicht nur ihr unkomplizierter Anbau, der die unterschätzte Faser auszeichnet. Auch nach der Ernte punktet Nutzhanf, weil alle seine Bestandteile genutzt werden können. Nachdem die Blätter und Samen vom Strunk getrennt wurden, können sie zum Beispiel zu Viehfutter oder Lebensmitteln verarbeitet werden.  Welche Vorteile hat Mode aus Hanf? Aus Hanf lässt sich eine ganze Reihe an Bekleidungsartikeln herstellen, von Oberteilen und Kleidern über Jeans und andere Hosen bis hin zu Schuhen. Diese sind, wie wir nun wissen, ganz klar die umweltfreundliche Wahl. Das ist aber bei Weitem nicht ihr einziger Vorteil.  Denn wer bereits einmal ein Kleidungsstück aus Hanf getragen hat, schätzt den Stoff auch für seinen angenehmen Tragekomfort. Er ist atmungsaktiv und hat die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu absorbieren. Dadurch wirkt Hanfkleidung an heißen Tagen kühlend, während sie bei Kälte warmhält. Diese temperaturregulierende Eigenschaft kennt man sonst eigentlich eher von hochwertigeren Stoffen wie Seide.  Darüber hinaus bietet Hanfkleidung die ideale Wahl für Allergiker. Sie ist antibakteriell und kommt im Anbau ohne Pestizide und Dünger aus, auf welche manche Konsumenten allergisch reagieren. Auch im Alltag stellt Mode aus Hanf eine praktische Option dar. Dank der robusten und hitzebeständigen Fasern hält sie lange, was im heutigen „Fast Fashion“-Bereich schon beinahe eine Seltenheit ist. Außerdem trocknet der Stoff dreimal schneller als konventionelle Baumwolle und ist extrem pflegeleicht. Für Letzteres sorgt der hohe Sauerstoffgehalt der Faser. Dadurch entstehen weniger Gerüche und Bakterien, wodurch wiederum weniger Waschgänge nötig sind.  Und auch wer schon die ein oder andere Erfahrung mit Kleidermotten hatte, kann aufatmen: Hanfkleidung zieht keine Schädlinge an – ein weiterer Pluspunkt für den umweltfreundlichen Stoff.  Welche Marken bieten Hanfkleidung an? Wenn ihr es nun kaum noch abwarten könnt, euren Kleiderschrank aufzustocken, haben wir ein paar Shoppingtipps für euch.  Loveco Dieser Anbieter von nachhaltiger Mode wurde 2014 vorerst als reines Ladengeschäft in Berlin gegründet und hat mittlerweile auch einen großen Onlineshop. Loveco vertreibt dabei ausschließlich umweltschonende und fair gehandelte Modemarken, wozu auch eine bunte Palette an Hanfkleidung für Herren und Damen gehört.  Hempage Auch das Unternehmen Hempage setzt auf Nachhaltigkeit und möchte mit seiner Hanfmode eine Gegenbewegung zur schädlichen Fast Fashion schaffen. Im Sortiment von Hempage findet sich die komplette Palette an Kleidungsstücken für Sie und Ihn. Modische Accessoires aus Hanf und saisonale Kollektionen runden das Angebot ab.  Hessnatur Der Name verrät es bereits: Bei Hessnatur dominieren umweltfreundlich hergestellte Textilien das Sortiment. Das Unternehmen vertreibt bereits seit 45 Jahren nachhaltige Mode, darunter auch Kleidungsstücke aus Hanf und Hanf-Baumwoll-Mischungen.  Neben diesen drei Vorreitern setzen mittlerweile aber auch einige der bekannten Modemarken auf Hanfkleidung. Ganz vorne mit dabei sind bspw. Levi’s mit ihrer Jeans aus Hanfgarn, und die Outdoor-Marke Patagonia. Letztere haben sogar eine komplette Kollektion aus Hanfbekleidung herausgebracht.  Aktuelle Entwicklung und Zukunftspotential Kleidung aus Hanf ist nicht nur angenehm zu tragen, sondern auch deutlich umweltfreundlicher zu produzieren. Sie stellt daher eine echte Alternative zu herkömmlicher Mode aus Baumwolle und anderen Fasern dar. Nichtsdestotrotz ist ihr Marktanteil immer noch verschwindend gering und macht nur 0,1% des weltweiten Textilmarktes aus. Dabei war Hanfmode bereits einmal im Trend. Unglaublich, aber wahr: Vor einigen Jahrzehnten war Kleidung aus Nutzhanf relativ weit verbreitet und wurde in mehreren europäischen Ländern zu diesem Zweck angebaut. Das änderte sich erst mit der steigenden Popularität von Baumwolle in der Modebranche. Sie hat die robuste Faser fast wieder komplett vom Markt verdrängt.   Mit der zunehmenden Ressourcenknappheit und einem allmählichen Umdenken in den Köpfen der Verbraucher könnte Hanfkleidung aber bald wieder einen Aufstieg erleben. Alleine in den letzten Jahren konnte in vielen Branchen ein starker Trend zu mehr Nachhaltigkeit und bewussteren Kaufentscheidungen beobachtet werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich in diesem Zuge auch die vielseitige und umweltfreundliche Hanfmode erneut etabliert.  Quellen:  https://de.statista.com/outlook/cmo/bekleidung/weltweit https://www.quarks.de/umwelt/kleidung-so-macht-sie-unsere-umwelt-kaputt/ https://sustainfashion.info/de/eine-vergleichende-analyse-von-viskose-und-polyester/#:~:text=Auswirkungen%20auf%20die%20Umwelt%3A%20Die,Schwefelkohlenstoff%20in%20die%20Umwelt%20freisetzen . https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit/konsum-und-produkte/produktbereiche/mode-und-textilien https://salzwasser.eu/blogs/salzwasser-textil-ratgeber/hanf#:~:text=Kleidung%20aus%20Hanf%20f%C3%BChlt%20sich,sie%20dreimal%20schneller%20als%20Baumwolle . https://sustainfashion.info/de/materialien-aus-hanf/ https://www.biomagazin.de/beitrag/nachhaltige-mode-aus-hanf-und-leinen-121 https://loveco-shop.de/ratgeber/hanf/ https://www.hausvoneden.de/sustainability/besten-marken-hanfkleidung/ https://www.waschbaer.de/magazin/hanf-materialkunde/ https://fairstrickt.org/einsatz-von-hanf-in-der-textilindustrie/ https://www.hempage.de/ https://hanfhaus.de/mode/damenmode-c-59_43.html?view=all https://www.hessnatur.com/corporate/
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15.01.2025
CBD und seine Wirkung auf das Immunsystem: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse Dass das Hanfextrakt CBD gesundheitsfördernde Eigenschaften hat, wurde bereits durch mehrere Studien nachgewiesen. Dazu zählen zum Beispiel seine schmerzstillende Wirkung und die Fähigkeit, Krämpfe zu lösen. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird das Cannabinoid seit einiger Zeit in der Medizin eingesetzt. Auch eine positive Wirkung auf das menschliche Immunsystem wird CBD schon länger nachgesagt. Forscher aus Jena haben diese Eigenschaft nun in einer neuen Studie genauer unter die Lupe genommen. Sie konnten nachweisen, dass das Cannabinoid in zweifacher Hinsicht entzündungshemmend und damit positiv auf das Immunsystem wirkt. Das Immunsystem und entzündliche Reaktionen Unser Immunsystem besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Organen, Immunzellen und Antikörpern. Seine Hauptfunktion ist der Schutz vor Krankheitserregern wie zum Beispiel Bakterien, Viren und Pilzen. Besonders in der kalten Jahreszeit muss es einiges leisten, denn dann lauern überall Infektionen. Wenn das Immunsystem einen Erreger bekämpft oder auf eine Verletzung anspringt, äußert sich das häufig in einer Entzündungsreaktion. Denn sobald ein Infekt, eine Wunde oder eine schädliche Substanz entdeckt wird, entsendet die körpereigene Abwehr unter anderem weiße Blutkörperchen. Sie wandern zur betroffenen Körperstelle und beginnen mit der Verteidigung. Wenn diese Immunabwehr besonders stark ausfällt, kann sie zu einer Entzündungsreaktion führen. Bei manchen Krankheiten kann das Immunsystem außerdem nicht zwischen den Fremdkörpern und körpereigenen Zellen unterscheiden. Auch das kann zu einer Entzündung führen. Diese äußert sich dann für gewöhnlich durch Schmerzen, Schwellungen und eine Erwärmung der betroffenen Stelle. Dazu kommen Rötungen und eine Einschränkung oder kompletter Verlust dieser speziellen Körperfunktion. Prinzipiell ist eine Entzündung also eine normale und auch wünschenswerte Antwort des Immunsystems. Sie zeigt an, dass der Infekt oder Reiz bekämpft an. Gefährlich wird es allerdings, wenn unsere körpereigene Abwehr zu überaktiv ist oder mit ihrer Reaktion mehr Schaden anrichtet, als sie hilft. Und genau hier kann CBD ins Spiel kommen. Die entzündungshemmende Wirkung von CBD Vorherige Untersuchen haben bereits gezeigt, dass Cannabidiol und auch andere Cannabinoide aus der Hanfpflanze eine entzündungshemmende Wirkung haben. Woher diese kommt, war bisher allerdings nicht bekannt. Das Forscherteam der Universität Jena hat sich nun genauer damit beschäftigt. Zusammen mit Wissenschaftlern aus Italien, Österreich und den USA haben sie die entzündungshemmenden Eigenschaften von 8 verschiedenen Phytocannabinoiden, darunter CBD und THC, im Zusammenhang mit dem menschlichen Immunsystem untersucht. Ihre bahnbrechenden Erkenntnisse wurden Ende letzten Jahres im renommierten Fachmagazin „Cell Chemical Biology“ veröffentlicht. Die Forscher fanden heraus, dass die Cannabinoide der Hanfpflanze eine zweifache Wirkung auf Immunzellen heben. Zum einen hemmen sie die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen in den Zellen, zum anderen fördern sie die Bildung von entzündungsauflösenden Botenstoffen. Am effektivsten erwies sich dabei CBD. Weil es von allen 8 untersuchten Substanzen die stärksten entzündungshemmenden Eigenschaften zeigte, inspizierte die Forschergruppe es noch genauer. Zweifache Wirkweise Weitere Untersuchungen zeigten dann, dass CBD entzündungshemmend auf bestimmte Enzyme wirkt, die das Entzündungsgeschehen im Körper fördern. Und zwar schon in ganz geringen Mengen. Außerdem zeigte sich ein zweiter Wirkmechanismus: Das Cannabinoid aktivierte unter anderem das Enzym 15-Lipoxygenase-1, welches die Produktion von entzündungsauflösenden Botenstoffen ankurbelt. Es ist also dafür verantwortlich, die Entzündung im Körper abklingen zu lassen. Durch diesen doppelten Wirkmechanismus hat CBD einen großen Vorteil gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln wie bspw. Ibuprofen, Paracetamol und Aspirin. Denn während sie nur entzündungsfördernde Stoffe blockieren, wirkt das Hanfextrakt zusätzlich noch regulatorisch auf unser Immunsystem. Und kommt dabei ganz ohne die Nebenwirkungen aus, die viele traditionelle Schmerzmittel bei häufiger oder längerer Einnahme zeigen. Weitere Forschung und potenzielle Therapieansätze Dem Forscherteam ist mit dem Nachweis der zweifachen entzündungshemmenden Wirkweise ein großer Durchbruch gelungen. Sie entschlüsselten nicht nur die Funktionsweise dahinter, sondern konnten diese auch direkt im Experiment mit Mäusen nachstellen. Die Entdeckung liefert einen wichtigen Ansatz, um weitere Eigenschaften von CBD aufzuschlüsseln. So vermutet man zum Beispiel schon lange, dass das Hanfextrakt und auch weitere Cannabinoide aus der Pflanze die Wundheilung fördern können. Denn Untersuchungen zeigen einen positiven Einfluss auf die Regeneration von verletztem Gewebe. Bisher verstand man noch nicht, wie genau die Cannabinoide dies lenken. Die neueste Studie zur entzündungshemmenden Wirkung könnte nun allerdings auch hierfür eine Erklärung liefern und zum besseren Verständnis beitragen. Sie ist aber nicht nur eine große Hilfe für weitere Forschungen. Vielmehr könnte die Entdeckung des Forschungsteams auch den Beginn eines breiten Einsatzes von CBD in der Medizin bedeuten. Das Anwendungspotenzial ist groß: Es reicht von häufigen Infektionskrankheiten wie Bronchitis bis zu schweren Leiden wie Alzheimer, dessen Ursache unter anderem entzündliche Prozesse im Gehirn sind. Weiterhin gibt es viele Haut- und Darmerkrankungen, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängen und sich für einen medikamentösen Einsatz von CBD eignen könnten. Es sind daher bereits weitere Studien zu seiner entzündungshemmenden Wirkung geplant. Auch andere Cannabinoide rücken nicht komplett aus dem Fokus der Wissenschaftler. Allerdings zeigt besonders Cannabidiol vielversprechende Ergebnisse und hat im Gegensatz zum psychoaktiven THC keine berauschende Wirkung. Es bleibt also abzuwarten, welche Durchbrüche die Forschung hier in den nächsten Jahren macht. Mit CBD durch den Winter Wenn ihr eurem Immunsystem gerade jetzt in der kalten Jahreszeit etwas unter die Arme greifen wollt, kann CBD nun also auch nachweislich hilfreich sein. Seine entzündungshemmende Wirkung ist dabei aber noch lange nicht die einzige Power, die euch gut durch den Winter bringen kann. Auch sein positiver Einfluss auf den Schlaf-Rhythmus kann die düsteren Monate erträglicher machen. Denn während dieser kämpfen viele Menschen mit schlechtem Schlaf. Grund dafür sind die kürzeren Tage: Man geht morgens im Dunkeln aus dem Haus und kommt oft erst von der Arbeit zurück, wenn die Sonne schon wieder untergegangen ist. Um trotzdem eine gesunde Portion an Schlaf zu bekommen, kann CBD helfen. Es hat eine potenziell beruhigende Wirkung und trägt dadurch zum schnelleren Einschlafen und einer besseren Schlafqualität bei. Was wiederum zu einem höheren Wohlbefinden und einer Stärkung des Immunsystems führt. Weiterhin kann das Cannabinoid dabei helfen, den Stress zu reduzieren, den viele im Winter erleben. Häufig stehen gegen Jahresende noch wichtige Aufgaben und Jahresabschlüsse auf der Arbeit an. Aber auch die vielen Feiertage führen bei einigen zu organisatorischem Stress. All dem kann das Hanfextrakt dank seiner entspannenden Eigenschaft entgegenwirken. CBD ist also ein praktischer Allrounder, wenn es darum geht, die kalte Jahreszeit gut zu überstehen.     Quellen: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/medizin/hanf-hilft-heilen-wirkmechanismus-von-cannabinoiden-aufgeklaert/ https://kurier.at/wissen/gesundheit/wie-cannabis-das-immunsystem-staerkt-und-gegen-entzuendungen-hilft/402574862 https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/medizin/cannabis/cbd-hanf-1132202 https://www.sueddeutsche.de/cbd/cbd-oele/cbd-immunsystem https://www.donau-ries-aktuell.de/allgemein/wie-cbd-oel-das-immunsystem-staerken-und-durch-den-winter-helfen-kann-81002 https://www.pfalz-express.de/cbd-oel-unterstuetzung-fuer-das-immunsystem-in-der-kalten-jahreszeit-2/ https://www.liebertpub.com/doi/full/10.1089/can.2018.0073 https://www.helmholtz-hzi.de/wissen/wissensportal/entzuendung/#:~:text=Bei%20einer%20akuten%20Entz%C3%BCndung%20reagiert,und%20wandern%20zur%20betroffenen%20Gewebestelle. https://flexikon.doccheck.com/de/Immunsystem#:~:text=1.-,Definition,der%20Erhaltung%20der%20individuellen%20Integrit%C3%A4t. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Immunsystem-Wie-funktionieren-Abwehr-und-Immunitaet,immunsystem114.html#:~:text=Unser%20Immunsystem%20wehrt%20Krankheitserreger%20ab,potenziell%20Gefahren%20f%C3%BCr%20unseren%20Organismus
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08.08.2024
Wenn du gerade erst anfängst, Cannabis anzubauen, ist der Keimungsprozess ein entscheidender erster Schritt. Er legt den Grundstein für eine erfolgreiche Ernte. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Cannabissamen effizient keimen, wurzeln und setzen kannst. 1. Die Auswahl des richtigen Samens Bevor du mit dem Keimungsprozess beginnst, ist es wichtig, hochwertige Samen zu wählen. Kaufe immer von vertrauenswürdigen Anbietern, um sicherzustellen, dass du starke und gesunde Pflanzen erhältst. Eine breite Auswahl erhältst du hier! 2. Die Keimung Die Keimung ist der Prozess, bei dem der Samen aus seinem Ruhezustand erwacht und zu sprießen beginnt. Materialien: Cannabissamen Eine Schale mit Wasser Zwei Blätter Küchenpapier Eine Ziplock-Plastiktüte oder ein verschließbares Glas Schritte: Lege die Cannabissamen 24 Stunden in eine Schale mit Wasser. Nach 24 Stunden nimmst du die Samen heraus und legst sie zwischen zwei feuchte Blätter Küchenpapier. Platziere das Küchenpapier mit den Samen in die Ziplock-Tüte oder das Glas. Bewahre die Tüte oder das Glas an einem warmen, dunklen Ort auf (z. B. im obersten Regal eines Schranks). Überprüfe die Samen täglich. Sobald ein kleiner weißer Wurzelspross sichtbar ist, ist es Zeit, zum nächsten Schritt überzugehen. 3. Das Wurzeln Die neu gekeimten Samen sind jetzt bereit, in Erde zu wurzeln. Materialien: Kleine Töpfe oder Starter-Behälter Erde, speziell für Cannabispflanzen Ein Sprühgerät mit Wasser Schritte: Fülle die Töpfe mit Erde und mache eine kleine Vertiefung in der Mitte. Setze den gekeimten Samen mit der Wurzel nach unten in die Vertiefung. Bedecke den Samen leicht mit Erde. Sprühe die Oberfläche der Erde leicht mit Wasser, um sie feucht zu halten. 4. Das Setzen Sobald die jungen Pflanzen einige Zentimeter groß sind und ein paar Blattpaare entwickelt haben, sind sie bereit, in einen größeren Topf oder direkt ins Freiland gesetzt zu werden. Schritte: Grabe ein Loch in der Mitte des neuen Topfes oder im Freiland. Entferne die junge Pflanze vorsichtig aus ihrem ursprünglichen Behälter und setze sie in das Loch. Fülle das Loch mit Erde und drücke es leicht fest. Gieße die Pflanze mäßig. Abschließende Gedanken Das Keimen von Cannabissamen erfordert Geduld und Sorgfalt, aber mit diesen einfachen Schritten wird dein Anbauerfolg fast garantiert. Denke immer daran, auf die Bedürfnisse deiner Pflanzen zu achten und sie mit Liebe und Aufmerksamkeit zu pflegen.   Haftungsausschluss Dieser Artikel ist nur zu Informationszwecken bestimmt und soll keine illegalen Aktivitäten fördern. Bitte beachte die Gesetze deines Landes, bevor du mit dem Keimprozess beginnst. Dieser Blogbeitrag wurde sorgfältig recherchiert und enthält allgemein bekannte Informationen über den Keimprozess. Die Informationen wurden nicht aus einer spezifischen Quelle kopiert, und es wurden keine urheberrechtlich geschützten Materialien verwendet.
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17.07.2024
Neue Regelungen im Rahmen der Cannabis-Legalisierung Seit Anfang April ist Cannabis endlich in Deutschland legal. Wir haben damals ausführlich über das umstrittene Gesetz, das unter anderem den Besitz und Anbau von Cannabis regelt, berichtet. Unter folgendem Link könnt ihr den Artikel zur Cannabis-Legalisierung nachlesen:  Alle wichtigen Informationen im Überblick! Und obwohl die Legalisierung ohne Zweifel ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war, gab es im April noch zahlreiche Kritikpunkte. Besonders die vielen offenen Fragen und unklaren Regelungen, zum Beispiel in Bezug aufs Autofahren, wurden bemängelt. Manche der Punkte wurden inzwischen geklärt, andere sind immer noch ungewiss. Deswegen wollen wir uns heute einmal anschauen, was sich seit Einführung der Cannabis-Legalisierung geändert hat und welche neuen Regelungen seitdem in Kraft getreten sind. Kiffen am Steuer – Neue THC-Grenzwerte Bisher war sich die Rechtsprechung nur in einer Sache einig: Wer bekifft Auto fährt, dem drohen ein Bußgeld und im schlimmsten Fall sogar ein Führerscheinentzug. Wie hoch der Grenzwert ist, hatte die Regierung zum Zeitpunkt der Cannabis-Legalisierung allerdings noch nicht festgelegt. Seit April ist ein Wert von 3,5 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blutserum im Gespräch, der von einer Expertenkommission vorgeschlagen wurde. Angenommen hatte die Regierung die Empfehlung allerdings noch nicht, sodass weiterhin der vorher rechtliche Grenzwert von 1,0 Nanogramm galt. Dieser wurde von vielen scharf kritisiert. Denn wer regelmäßig Cannabis konsumiert, bei dem kann THC noch lange im Blut nachweisbar sein. Das kommt daher, dass THC bei häufigem Konsum im Gewebe gespeichert wird und sich auch nach Tagen noch Spuren finden. Nur wer selten bis gelegentlich Cannabis raucht oder inhaliert, wird also Glück haben, wenn er am Steuer kontrolliert wird und nicht kurz zuvor konsumiert hat. Dann liegt die Konzentration normalerweise bereits 6 Stunden nach dem Konsum wieder unter dem Grenzwert von 1,0 Nanogramm. Häufige Konsumenten hingegen, die zum Beispiel täglich THC aufnehmen, könnten durchfallen – selbst wenn der Konsum schon einige Stunden zurückliegt und die Fahrtüchtigkeit in keinster Weise mehr beeinflusst wird. Aus diesem Grund plädierten viele Verkehrsrechtler seit April darauf, endlich neue Grenzwerte festzulegen und den alten Wert von 1,0 Nanogramm anzuheben. Selbst auf Seiten der Polizei wurde in offiziellen Interviews zugegeben, dass mit dem aktuellen Grenzwert nicht differenziert werden kann, ob jemand direkt vor der Fahrt oder eventuell bereits am Vorabend gekifft hat. Anfang Juni wurde den Forderungen nun nachgegeben und eine   Gesetzesänderung beschlossen.   Zukünftig soll ein Grenzwert von 3,5 Nanogramm gelten . Dies entspricht laut der Expertenkommission einem Alkoholpegel von 0,2 Promille. Eine   Ausnahme beim THC-Grenzwert gibt es nur für Personen unter 21 Jahren   und Fahranfänger,   die noch in der Probezeit sind: Für sie gilt weiterhin der bisherige Grenzwert von 1,0 Nanogramm. Ebenfalls weiterhin gilt ein absolutes Alkoholverbot in Kombination mit Cannabis im Straßenverkehr. Wer den THC-Grenzwert überschreitet, soll mit einem Bußgeld in Höhe von 3000 € bestraft werden. Zudem regelt die Gesetzesänderung die Pflicht, bei Verstößen die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren zu müssen. So sollen Autofahrer, die mit einem zu hohen THC-Wert erwischt werden, zukünftig nur noch im Wiederholungsfall zur MPU, welche mit einem Führerscheinentzug einhergeht. Ersttäter haben hingegen Glück. Es wird damit gerechnet, dass die Gesetzesänderung frühestens im Juli in Kraft treten wird. Bis dahin gelten noch die alten Regelungen. Anbau-Vereinigungen Ein großes Thema bei Einführung der Cannabis-Legalisierung waren die sogenannten Anbau-Vereinigungen – nicht-kommerzielle Vereine, über die Mitglieder Cannabis sowie Samen und Stecklinge für den Eigenbedarf erhalten können. Die Einführung der Anbau-Vereinigungen gehörte zum zweiten Schritt der Legalisierung. Daher sollte es auch erst ab dem 1. Juli überall in Deutschland möglich sein, Anträge zur Gründung eines „Cannabis Social Clubs“ zu stellen. Wenige Tage vor Ende Juni herrschte in vielen Bundesländern allerdings noch Unsicherheit: So berichteten zahlreiche Zeitungen, dass die Kommunen in ihren Bundesländern vor einem Bürokratie-Chaos stehen würden und immer noch nicht final geklärt sei, welche Ämter überhaupt für die Genehmigung und spätere Kontrolle der Vereine zuständig seien. Ärger und Verwirrung herrschte dementsprechend auch bei jenen, die die Gründung eines Cannabis Clubs planten. Bis vor wenigen Tagen wussten sie nicht einmal genau, an welche Behörde sie ihre Anträge schicken sollten. Mittlerweile berichten die meisten Bundesländer zwar, dass ab dem 1. Juli offiziell Anträge eingereicht werden können und haben Informationen zur genauen Vorgehensweise bzw. den verantwortlichen Stellen veröffentlicht. In Thüringen ist bspw. das Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum zuständig, in Rheinland-Pfalz hingegen greift das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung. Mit einer schnellen Umsetzung ist aber trotzdem nicht zu rechnen. Denn die Behörden haben nach Eingang der Anträge bis zu 3 Monate Zeit, diese zu prüfen und zu genehmigen. Erst ab diesem Zeitpunkt können die Clubs dann mit dem Anbau ihrer Hanfpflanzen beginnen. Mit den ersten Ernten ist also frühestens ab nächstem Jahr zu rechnen. Kontrolle der neuen Cannabis-Gesetze Eine weitere Frage, die seit der Legalisierung im Raum steht, ist jene nach den Kontrollen der neuen Regelungen.  Schon im April hatten viele Polizeisprecher gemeldet, dass noch große Unsicherheit darüber herrsche, wie die Aufgabenverteilung zwischen Ländern und Kommunen sein wird. Außerdem war unklar, wie gewisse Gesetze (z.B. Mindestabstände zu Spielplätzen und anderen Stätten beim Cannabiskonsum) konkret kontrolliert werden sollen. An dieser Situation hat sich bis Ende Juni leider in vielen Bundesländern nichts geändert. Behörden in Mecklenburg-Vorpommern berichteten zum Beispiel, dass es immer noch keine genauen Vorgaben rund um Kontrollen von der Landesregierung für die Kommunen gäbe. Daher wurde mit diesen auch noch nicht begonnen. Auch Rheinland-Pfalz klagte über die Problematik und die erheblichen Kosten, die durch den Mehraufwand der Kontrollen entstehen würden. Es ist unklar, wie die Kommunen, die bereits oft mit engen Budgets auskommen müssen, diese Mehrkosten stemmen sollen. Ludwigshafen rechnet bspw. mit zusätzlichen 180.000 €, um die Einhaltung der Cannabis-Regelungen zu kontrollieren. Die Gemeinde Schweich im Trierer Raum spricht von mindestens 50.000 € Zusatzkosten pro Jahr. Zusammenfassend sehen wir also bedauerlicherweise, dass rund 3 Monate nach der Cannabis-Legalisierung immer noch viel Klärungsbedarf zu bestimmten Teilen des Gesetzes herrscht. In manchen Bereichen gibt es aber auch Fortschritte – so zum Beispiel bei der wichtigen Frage, wie es sich mit Cannabiskonsum im Straßenverkehr verhält. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung sich auch bei den anderen Punkten noch einigen und klare Regelungen schaffen kann.      Quellen: https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/grenzwerte-autofahren-cannabis-legalisierung-thc-grenze-29-6-24-art-3091248 https://www.mdr.de/ratgeber/recht/cannabis-auto-fahren-haschisch-108.html https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/cannabiskonsum-kiffen-autofahren-recht-regelungen-v6/ https://www.adac.de/news/cannabis-am-steuer/ https://www.mopo.de/news/panorama/legalisierung-cannabis-bauern-stehen-in-den-startloechern/ https://www.insuedthueringen.de/inhalt.legalisierung-cannabis-vereine-koennen-anbau-beantragen.6e8c14c4-c458-4bc8-929a-4f7083ff6acf.html https://www.nordkurier.de/regional/schwerin/eine-woche-mit-gras-in-schwerin-das-ergaben-erste-kontrollen-2407399 https://www.stern.de/gesellschaft/regional/thueringen/legalisierung--cannabis-vereine-koennen-anbau-beantragen-34838148.html https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/meldung-cannabis-legalisierung-viel-beratungsbedarf-100.html https://www.echo24.de/leben/verbraucher/aenderung-juli-cannabis-social-clubs-verein-anbau-legalisierung-gesetze-gras-probleme-93136450.html https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/faq-cannabis-social-club-konsum-hanf-legal-100.html#Behoerden https://lsjv.rlp.de/themen/gesundheit/suchtpraevention/cannabis https://www.rnf.de/rheinland-pfalz-cannabis-kontrollen-verband-sieht-hohe-kosten-auf-kommunen-zukommen-398120/
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07.05.2024
Anfängerguide zum Homegrow Als Homegrow bezeichnet man den Indoor-Anbau von Cannabis. Dabei gibt es viele Dinge zu beachten, um auch wirklich zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Denn nur das richtige Equipment alleine reicht nicht. Auch die passenden Anbauvoraussetzungen wie bspw. die Beleuchtungsdauer und Belüftung spielen eine Rolle. Einige hat das bisher sicherlich abgeschreckt und vom Homegrow abgehalten. Wenn ihr auch dazugehört, könnt ihr nun allerdings aufatmen: Wir haben einen ausführlichen Guide für euch erstellt, der den Cannabisanbau in den eigenen vier Wänden Schritt für Schritt erklärt. Mit dieser Anleitung können sogar Anfänger problemlos anbauen und schnell ihre erste Ernte einfahren. Auswahl des Equipments Bevor wir mit dem Anbau selbst beginnen, werfen wir zuerst einmal einen Blick auf das benötigte Equipment. Growbox Die größte und wichtigste Komponente für den Cannabis-Anbau ist die sogenannte Growbox oder das Growzelt . Dabei handelt es sich um eine zweckmäßige Konstruktion, in der ihr nicht nur eure Pflanzen unterbringt, sondern auch Platz für weiteres Equipment wie Lampen  und Lüfter habt. Natürlich könntet ihr euer Cannabis theoretisch auch komplett ohne Growbox anbauen, bspw. in der Garage oder auf dem Dachboden. Oder ihr stellt eure Pflänzchen einfach auf die Fensterbank. Allerdings können dann meist nicht die perfekten Voraussetzungen für den Anbau geschaffen werden. Es ist zum Beispiel nicht möglich, der Pflanze genauso viele Stunden an Licht und Dunkelheit zu spenden, wie sie idealerweise benötigt. Das Resultat sind geringe Erträge und Cannabis von einer schlechteren Qualität. Des Weiteren werden die Pflanzen spätestens dann, wenn sie zu blühen beginnen, einen starken Geruch verströmen. Aus diesen Gründen greifen die meisten Homegrower auf spezielle Growboxen zurück, um so die besten Ergebnisse zu erzielen. Wer besonders motiviert und handwerklich begabt ist, kann sich seine Growbox auch selbst zusammenbauen. Im Handel gibt es allerdings bereits eine große Palette an Growboxen und -Zelten für jeden Bedarf. Bei der Auswahl solltet ihr einige Punkte berücksichtigen. Das wäre einerseits die Größe und Form der Box. Überlegt euch vorher genau, wie viele Pflanzen ihr anbauen wollt. Bedenkt bei der Höhe, dass ausreichend Platz für Lampen und Lüfter, die sich in der Box befinden werden, zur Verfügung stehen muss. Je nach Art der Lampen müssen diese etwas weiter von den Pflanzen entfernt sein. HPS-Lampen entwickeln bspw. mehr Hitze als LED-Lampen und benötigen daher auch mehr Abstand. Weiterhin solltet ihr bei der Wahl eurer Growbox sicherstellen, dass diese stabil ist und einen robusten Innenrahmen hat. Denn daran werden diverse Komponenten wie Lampen und Filter befestigt. Die Box bzw. das Zelt muss also das komplette Gewicht eures Equipments aushalten können. Ein weiteres Qualitätsmerkmal einer guten Growbox ist ihre Lichtundurchlässigkeit. Ihr Material bzw. Gewebe muss so gewählt sein, dass es Lichtverluste verhindert. Weiterhin sollte die Innenbeschichtung reflektierend sein, sodass das Licht sich perfekt im ganzen Raum verteilt. Das stellt sicher, dass alle Pflanzen gleichmäßig beleuchtet werden. Zu guter Letzt solltet ihr darauf achten, dass eure Growbox ausreichend Anschlüsse zur Durchführung von Stromkabeln sowie Anschlüsse für die Belüftung hat. Ihr benötigt sowohl Öffnungen für die Abluft als auch die Zufuhr von Frischluft.   Anbaulampen Die richtige Beleuchtung ist essentiell für den Erfolg eures Homegrow-Projekts. Cannabispflanzen benötigen sowohl in der Wachstums- als auch in der Blütephase ausreichend Licht, wobei der Bedarf je nach Phase unterschiedlich ist. Auf den genauen Lichtplan gehen wir später noch ein. Wichtig ist zu diesem Zeitpunkt nur zu wissen, dass ihr definitiv Anbaulampen benötigen werdet. Die gängige Wahl waren bisher HPS-Lampen, allerdings sind auch LED-Lampen in der letzten Zeit immer beliebter geworden. Sie gelten als sehr effizient und haben den Vorteil, dass sie nur wenig Wärme entwickeln. Dadurch können zu hohe Temperaturen in der Growbox vermieden werden. Komplett ungeeignet für den Cannabis-Anbau sind Halogenlampen und einfache Glühbirnen. Die Lampen, die auf dem Markt erhältlich sind, unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Wattzahl und Lichtspektren. Wir empfehlen Vollspektrum-Lampen mit einer hohen Wattzahl. Ihr solltet beim Kauf außerdem darauf achten, dass die Lampen höhen- und winkelverstellbar sind. So könnt ihr sie optimal montieren und dafür sorgen, dass alle Pflanzen gut beleuchtet werden. Letzteres fördert ein gleichmäßiges Wachstum eurer Pflänzchen. Außerdem könnt ihr die Beleuchtung so je nach Wachstumsphase anpassen. Belüftungssystem Neben dem Licht ist die richtige Luft eine der wichtigsten Komponenten beim Cannabisanbau. Denn Hanfpflanzen nehmen zwei Komponenten aus der Luft auf: Kohlenstoffdioxid über ihre Blätter und Sauerstoff über die Wurzeln. Daher ist es wichtig, beim Anbau eine ausreichende Luftzirkulation sicherzustellen. Dafür besorgt ihr euch am besten ein spezielles Belüftungssystem, wie es von mehreren Herstellern angeboten wird. Bei diesem handelt es sich im Prinzip um einen Lüfter, der konstant verbrauchte Luft absaugt. Das kann durch einen Ansauglüfter ergänzt werden, der der Growbox frische Luft zuführt (aktive Zuluft). Alternativ können auch einfach die bereits vorhandenen Öffnungen in der Box bzw. dem Zelt für das natürliche Einströmen von Frischluft genutzt werden (passive Zuluft). Ersteres sorgt allerdings für eine weitaus bessere Luftzirkulation. Ohne ein spezielles Lüftungssystem kann es beim Anbau von Cannabis schnell zu Problemen wie Schimmel, Pilzen oder Schädlingen an der Pflanze kommen. Außerdem führt eine korrekte Belüftung zu stärkeren Zweigen und Stämmen. Wer über den Geruch seiner Cannabispflanzen besorgt ist, kann das Belüftungssystem zusätzlich mit einem Filter kombinieren. Dieser verhindert eine starke Geruchsbildung im Raum. Zuchtmedium Der Anbau in Erde ist der einfache und gängige Weg bei Cannabispflanzen. Die Wahl der richtigen Erde kann allerdings gerade Anfänger schnell an ihre Grenzen bringen. Grundsätzlich eignet sich auch die herkömmliche Blumenerde aus dem Handel. Für zufriedenstellende Ergebnisse solltet ihr allerdings auf einige Punkte achten. Cannabispflanzen gedeihen am besten in einer Erde mit einer lockeren Textur. Denn das garantiert, dass der Sauerstoff auch die Wurzeln erreicht und trägt zu einem guten Wachstum bei. Außerdem ist es wichtig, dass die Erde das Wasser gut hält, aber gleichzeitig eine hohe Drainage hat. Das bedeutet, dass das Wasser beim Gießen nicht oben auf der Erde stehen bleibt. Neben diesen Punkten zeichnet sich eine gute Cannabiserde durch viele Nährstoffe und den richtigen pH-Wert aus. Dieser liegt im Idealfall zwischen 5,8 und 6,3. Nährstoffe enthalten normalerweise alle handelsüblichen Erden, allerdings empfiehlt sich der Griff zu den etwas teureren Premiumerden, um euren Pflänzchen auch wirklich das beste Zuchtmedium zu bieten und eine schöne Ernte zu erhalten. Wer seine Erde noch weiter optimieren will, kann einen kleinen Anteil (maximal 30%) an Kokosfasern hinzufügen. Dabei handelt es sich um Fasern aus der äußersten Schicht der Kokosnussschale. Sie dienen dazu, eure Erde noch mehr aufzulockern und halten Wasser. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch direkt zu einer fertigen Erdmischung mit Kokosfasern greifen. Neben der richtigen Erde solltet ihr außerdem nicht vergessen, eure Cannabispflanzen regelmäßig mit Dünger zu versorgen. Zwar enthält handelsübliche Erde oft bereits Dünger, aber für die besten Ergebnisse lohnt sich eine zusätzliche Versorgung. Es gibt spezielle Sorten, die extra für den Cannabisanbau und sogar bestimmte Anbauphasen entwickelt wurden.   Weitere Ausstattung Neben dem oben genannten Equipment braucht ihr noch einige weitere Artikel: Töpfe Ihr werdet je nach Anbauphase unterschiedlich große Töpfe benötigen. Für die Aussaat eignen sich auch gut ausgespülte Becher. Zeitschaltuhren Diese benötigt ihr zum Timen der Beleuchtung. Gießkanne Mehrfachstecker für den Anschluss eures Equipments Pinzette Trocknungsnetz Thermometer mit integriertem Hygrometer Damit könnt ihr jederzeit die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in eurer Growbox überprüfen und sicherstellen, dass die perfekten Anbaubedingungen herrschen. pH-Messgerät Das Wasser, mit dem ihr eure Cannabispflanzen gießt, sollte im Idealfall einen pH-Wert um 6,5 haben. Denn sonst können sie die Nährstoffe aus der Erde nicht richtig absorbieren. Mit einem Messgerät seid ihr hier immer auf der sicheren Seite. Lupe Gartenschere Kleinere Schere, z.B. Nagelschere Der richtige Standort Wenn ihr nun endlich euer ganzes Equipment beisammenhabt und loszulegen wollt, bleibt noch eine wichtige Frage: Wo soll die Growbox aufgestellt werden? Die Wahl des richtigen Standorts ist nicht nur erheblich für den Erfolg eurer Cannabiszucht, sondern auch, um Probleme wie Geruchsbeschwerden oder Stromüberlastungen zu vermeiden. Daher solltet ihr euren Standort zum einen so wählen, dass sich mehrere Steckdosen in unmittelbarer Nähe befinden. Gleichzeitig müsst ihr darauf achten, dass sich diese keinen Anschluss mit anderen größeren Geräten (z. B. Waschmaschine oder Spülmaschine) teilen. Denn bei einer zu großen Anzahl an angeschlossenen Geräten besteht das Risiko, dass die Sicherung durchbrennt. Weiterhin solltet ihr bei der Standortwahl sicherstellen, dass es eine Abluftmöglichkeit wie ein Fenster oder einen Lüftungsschacht gibt, zu der ihr die verbrauchte Luft aus der Growbox leiten könnt. Wenn dies nicht gegeben ist, sollte der Raum selbst gut belüftet sein. Vergewissert euch zudem bei der Entscheidung für einen Raum, dass ihr guten Zugang zu eurer Box habt. Es darf nicht zu eng sein, um die Pflänzchen herauszunehmen. Ungünstig ist es auch, wenn die Growbox oder das Zelt wichtige Raumelemente wie Lichtschalter, Fenster, Lüftungsschächte oder Steckdosen verdecken. Ein weiterer essentieller Faktor bei der Standortwahl ist die Temperatur. Cannabispflanzen benötigen eine gewisse Mindesttemperatur, die je nach Anbauphase variiert. Ohne Lampen sollten mindestens 18°C herrschen, während der Blütephase darf es auch etwas weniger sein. Aber unter 13°C sollte die Temperatur auch dann nicht fallen. Extreme Hitze bekommt den Pflänzchen allerdings genauso wenig – mehr als 30°C sollten daher vermieden werden. Aus diesen Gründen sind gewisse, schlecht isolierte Räume wie die Garage oder der Dachboden eher ungeeignet für euer Homegrow-Projekt. Als Anhaltspunkt empfehlen wir einen Raum mit Zimmertemperatur bzw. einen, den man im T-Shirt als angenehm empfinden würde. Wahl der Samen Jetzt beginnt endlich der aufregende Teil! Und damit gleich die nächste große Entscheidung: Für welche der zig Sorten, die es auf dem Markt gibt, soll man sich entscheiden? Generell gibt es drei Kategorien an Cannabis-Samen: Regulär, feminisiert und Autoflowering. Wo die genauen Unterschiede liegen, könnt ihr in diesem Blogartikel (à Link ) lesen. Anfängern empfehlen wir auf jeden Fall feminisierte Sorten. Außerdem eignen sich Indica-lastige Sorten oft besser für die ersten Homegrow-Versuche. Sie wachsen nicht so groß wie Sativa-dominierte Sorten und sind daher einfacher zu kontrollieren. Grundsätzlich könnt ihr euch auch für mehr als eine Sorte entscheiden. Bedenkt dabei allerdings, dass diese unterschiedliche Größen erreichen und auch die Erntezeiten variieren können. Daher empfehlen wir Anfängern, am besten erst einmal mit einer oder maximal zwei unterschiedlichen Sorten zu starten. Samen zum Keimen bringen Wenn ihr euch für eine Cannabissorte entschieden und eure Samen gekauft habt, beginnt die erste Phase. Um eure Samen zum Keimen zu bringen, gibt es mehrere Methoden. Die beliebteste ist die Küchenpapiermethode. Dafür wird ein größeres Stück Küchenrolle mit Wasser befeuchtet und die Samen darauf platziert. Sie sollten ein paar Zentimeter Abstand voneinander haben, damit ausreichend Platz für die Wurzelbildung ist. Auf die Samen wird dann ein zweites Stück angefeuchteter Küchenrolle gelegt. Anschließend wird alles mit einer Schale abgedeckt und im Dunkeln ruhen gelassen. Ihr könnt die Samen zum Beispiel in einen dunklen Schrank stellen. Dort bleiben sie nun für 2 – 3 Tage. In dieser Phase sollte die Temperatur zwischen 20 – 25°C liegen. Die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt 65 – 70%. Extrem wichtig ist außerdem, dass die Samen so wenig wie möglich angefasst werden. Während dieser Anbauphase sind sie besonders anfällig gegenüber Keimen, weswegen eine gute Hygiene gerade zu Beginn das A und O ist. Viele Anfänger schauen ständig nach den Samen und bewegen sie hin und her – dabei sollte genau das jetzt unterlassen werden. Die Aussaat Nach 2 – 3 Tagen werdet ihr die ersten Wurzeln an euren Samen sehen können. Sie sind weiß und normalerweise bereits lang genug, um eingepflanzt zu werden. Jetzt könnt ihr eure Töpfe vorbereiten. Füllt diese ganz locker mit Erde und verzichtet darauf, die Erde einzustampfen. Nun wird mit den Fingern ein kleines Loch für die Samen gebohrt, das ca. 0,5 – 1 Zentimeter tief sein sollte. Wenn die Samen eingepflanzt und leicht mit Erde zugedeckt wurden, könnt ihr direkt gießen. Achtet allerdings darauf, es nicht zu übertreiben. Die Erde über den Samen sollte nicht weggespült werden und insgesamt nur feucht, aber nicht komplett nass sein. Diese Faustregel gilt auch beim Gießen in der darauffolgenden Zeit. Die Samen können zu diesem Zeitpunkt übrigens bereits unter die Anbaulampen gestellt werden, spätestens aber wenn die Stämme zum ersten Mal aus der Erde stoßen. Falls möglich, ist direktes Sonnenlicht die beste Wahl, bis die ersten Pflanzen über der Erde zu erkennen sind. Die Fensterbank wäre für diesen kurzen Zeitraum also ein guter Standort. Sonst gilt auch bei der Aussaat zu beachten, dass immer auf eine hervorragende Hygiene und möglichst wenig Anfassen der Samen geachtet wird. Am besten setzt ihr diese mit einer Pinzette in die Töpfe. Die Wachstumsphase Sobald die Pflänzchen aus der Erde kommen und die ersten Blätter erscheinen, spricht man von der Wachstumsphase. Das geschieht nach etwa 2 Wochen. Nun solltet ihr die Pflanze umtopfen, um ihr ausreichend Platz zu bieten, und mit einem streng einzuhaltenden Lichtplan beginnen. Die meisten Grower halten sich dabei an die 18/6-Regel. Das bedeutet, dass eure Pflänzchen 18 Stunden beleuchtet werden und anschließend 6 Stunden Dunkelheit haben. Dies könnt ihr mit den Zeitschaltuhren timen. Die optimale Temperatur liegt in dieser Phase zwischen 22° und 28°C; nachts bzw. bei Dunkelheit kann sie zwischen 18° und 23°C betragen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 – 70% liegen. Wer möchte, kann nun auch mit dem Düngen beginnen. Dieser wird für gewöhnlich zum Wasser hinzugefügt. Es empfehlen sich spezielle Wachstumsdünger. Beim Gießen gilt weiterhin, dass die Pflanze zwar viel Wasser benötigt, allerdings die Erde nicht zu nass sein sollte. Ansonsten kann es zu Schimmel kommen.   Je nach Cannabissorte dauert die Wachstumsphase 4 – 8 Wochen. Die genaue Dauer hängt neben der Sorte auch davon ab, wie buschig und hoch die Pflanzen werden sollen. Die Blütephase Die nächste Phase ist die, in der die Pflanze endlich die gewünschten Blüten produziert. Wer nicht gerade mit Autoflowering-Samen arbeitet, läutet diese Phase selbst ein – und zwar durch Umstellung des Lichtplans. Denn um die Pflanzen zum Blühen zu bringen, ändert man nun zu einer Beleuchtung von 12 Stunden Licht und anschließend 12 Stunden Dunkelheit. Man stellt damit die Jahreszeiten nach: In der Natur werden die Tage ab Spätsommer bzw. Herbst kürzer und die Pflanze beginnt mit der Ausbildung der Blüten. Die Änderung des Lichtplans sendet euren Pflänzchen dasselbe Signal. Neben der Beleuchtung sollte nun auch die Temperatur umgestellt werden. Während der Beleuchtungsphase beträgt sie idealerweise 24 – 28°C, wobei es nachts bzw. in der Dunkelphase deutlich kühler sein sollte. 18°C sind dann die Wohlfühltemperatur eurer Pflanzen. Auch die Luftfeuchtigkeit sollte etwas reduziert werden und nur noch 50 – 60% betragen. Der Grund dafür ist, dass die Pflanzen mittlerweile eine gewisse Größe erreicht haben und dadurch natürlich auch dichter zusammenstehen. Wenn es zu feucht in eurer Growbox bzw. eurem Zelt wird, bietet das wieder die perfekten Bedingungen für Schimmel. In der Blütephase empfehlen wir weiterhin zu düngen, allerdings solltet ihr auf speziellen Blütedünger umstellen. Die Nährstoffe, die die Pflanzen in dieser Etappe am meisten benötigen, sind Kalium und Phosphor. Wenn ihr alles korrekt umgestellt und die Blütephase erfolgreich eingeläutet habt, solltet ihr nach ca. 1 bis 2 Wochen bereits die ersten Ansätze von Blüten erkennen können. Wie lange die Phase insgesamt dauert, variiert von Sorte zu Sorte. In der Regel beträgt sie 5 – 10 Wochen. Die Ernte Nun kommt endlich der Moment, dem ihr von Anfang an entgegengefiebert habt. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte? Diesen zu bestimmen, ist selbst für erfahrene Grower nicht immer ganz einfach. Es gibt allerdings einige Anzeichen, dass die Blüten bereit sind, geerntet zu werden. Das größte Indiz ist eine Verfärbung der sogenannten Trichrome. Dabei handelt es sich um die kleinen Harzdrüsen, die sich auf den Blättern der Cannabispflanze und in der Nähe der Blüten befinden. An ihrer Spitze haben sie ganz kleine Kügelchen. Um deren Farbe zu erkennen, betrachtet ihr sie am besten unter mit einer Lupe. Am Anfang sind die Trichrome noch transparent und klein. Mit der Zeit wachsen sie und bilden die oben beschriebenen Kügelchen an ihrer Spitze. Wenn diese eine milchige Farbe bekommen, könnt ihr euch darauf einstellen, dass ihr bald mit der Ernte beginnen könnt. Sobald die Harzkügelchen an der Spitze der Trichrome dann die Farbe von Bernstein haben, wird es Zeit für die Ernte. Färben sie sich schon braun, habt ihr das optimale Zeitfenster bereits verpasst und solltet keinesfalls noch länger warten. Neben den Trichromen gibt es aber noch ein paar weitere Indizien, dass eure Pflanzen bereit für die Ernte sind. Dazu gehören ein zunehmend starker THC-Geruch und die Tatsache, dass eure Pflanze ihr Wachstum einstellt. Oft fallen auch die Blätter ab. Die Blätter um die Blüten verfärben sich außerdem gelblich, bevor sie abfallen. Wenn ihr euch sicher seid, dass euer Cannabis bereit bzw. in Kürze bereit für die Ernte ist, solltet ihr direkt einige Dinge umstellen. Zum einen solltet ihr sofort die Bewässerung reduzieren bzw. 1 – 2 Tage vor der Ernte überhaupt nicht mehr gießen. Achtet auch darauf, ab jetzt nur noch Gießwasser ohne Zusätze zu nutzen. Weiterhin solltet ihr das Düngen einstellen. Der letzte Punkt ist besonders wichtig, denn nur so könnt ihr sichergehen, dass sich keine Schadstoffe aus dem Dünger in eurer Ernte befinden. Denn wer hat schon Lust, diese nachher mitzurauchen? Wenn es um die Ernte, also das Schneiden der Pflanze geht, gibt es verschiedene Methoden. Grundsätzlich handelt es sich um einen relativ aufwendigen Prozess. Also stellt sicher, dass ihr ausreichend Zeit mitbringt und bereits einen Raum bzw. eine Arbeitsfläche vorbereitet habt. Eine beliebte Erntetechnik besteht darin, zuerst die komplette Pflanze kurz über der Erde abzuschneiden. Dafür könnt ihr eure Gartenschere nutzen. Die Pflanzen werden anschließend aufgehängt, um Verunreinigungen zu verhindern und sie dann nach und nach bearbeiten zu können. Dabei werden zuerst die großen Blätter abgeschnitten und entsorgt. Anschließend entfernt man die kleineren Blätter und arbeitet sich vorsichtig bis zu den Blüten vor. Das funktioniert am besten mit einer Nagelschere oder einer anderen kleinen Schere. Wenn die Blüten endlich komplett von kleinen Blättern und allem Überflüssigen befreit wurden, sind sie bereit für die Trocknung. Dafür gibt es sogenannte Trocknungsnetze. Das sind spezielle Netzkonstruktionen, auf die die Blüten in ausreichend Abstand voneinander gelegt werden können. Der anschließende Trockenprozess, der ca. 1 – 3 Wochen dauert, spielt sich für gewöhnlich im Dunkeln ab. Ihr könnt also auch eure Growbox dafür nutzen. Die Temperatur sollte in dieser letzten wichtigen Phase ca. 21°C betragen, bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 50%. Überprüft eure Buds dabei kontinuierlich auf Schimmel, um im Notfall schnell reagieren zu können. Denn wenn ihr später erst einmal eine schimmelnde Blüte im Glas habt, schimmelt auch schnell der restliche Inhalt. Achtet bei der Kontrolle gleichzeitig darauf, die Blüten möglichst wenig zu berühren. Nach all dieser harten Arbeit habt ihr es dann geschafft – ihr habt eure erste Ernte eingefahren und seid endlich an dem Punkt, an dem ihr sie auch genießen könnt. Damit sind wir auch am Ende dieses Anfängerguides angekommen. Wir hoffen, ihr fühlt euch nun gut vorbereitet und seid motiviert, eigene Anbauversuche zu starten. Und vielleicht konnten sogar die, die bereits erste Homegrow-Erfahrungen gemacht haben, noch ein paar nützliche Tipps mitnehmen. Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurem Anbauprojekt!             Quellen: https://cbd-deal24.de/cannabis/cannabis-anbau/homegrow/ https://www.dutch-headshop.de/blog/cannabis-anbau-indoor-anleitung-fuer-anfaenger#chapter5 https://www.royalqueenseeds.de/blog-cannabis-indoor-anbauen-ein-gesamtueberblick-n99#welche-hilfsmittel-und-welche-ausruestung-benoetigt-man-um-cannabis-indoor-anzubauen https://www.hanfsamenladen.com/cannabis-ernten https://www.grower.ch/forum/wiki/kurzanleitung-homegrow-index/ https://www.growlocation.de/Blog/Homegrow-Beginner-Guide-Erfolgreich-durchstarten/ https://www.growmart.de/blog/so-giesst-du-deinen-indoor-grow-richtig#:~:text=Leitungswasser%20enth%C3%A4lt%20oft%20mehr%20Chlor,%2DWert%20von%206%2C5 . https://www.royalqueenseeds.de/blog-die-beste-erde-fuer-cannabis-waehlen-ein-leitfaden-fuer-selbstversorger-n810 https://www.royalqueenseeds.de/blog-ausfuehrliche-belueftungsanleitung-fuer-deinen-grow-room-n738
Green Mile S.à r.l.
06.05.2024
Wie funktioniert Outdoor-Growing? Welche Gesetze gelten, welche Vorteile hat man dabei und was gilt es dabei besonders zu beachten?   Mit der Kraft der Natur: Outdoor-Anbau von Cannabis  Seit dem 01. April 2024 ist ein neues Gesetz zur Teil-Legalisierung von Cannabis in Kraft getreten, das den Privatanbau von bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf erlaubt. Mit dieser Veränderung wächst gleichzeitig auch das Interesse vieler Menschen, die grüne Pflanze im eigenen Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen. Doch wie gelingt der Outdoor-Anbau am besten? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Dos und Don'ts sowie hilfreiche Tipps für die ersten Schritte im erfolgreichen Outdoor-Growing von Can C-Wert beim Cannabisanbau im Freien zwar allgemein meist etwas geringer ausfällt als beim Indoor-Anbau, sind die Terpene (Aromastoffe) in der Regel dafür aber deutlich besser ausgebildet.    Cannabis-Anbau im eigenen Garten: Dos und Don’ts  Wer sich an das Projekt Outdoor-Growing wagt, sollte sich gut vorbereiten! Zwar kann es eine Herausforderung sein, einen lohnenden Ertrag aus dem freien Anbau von Cannabis zu erzielen. Achtet man aber auf einige Dinge und steckt Herzblut in das Projekt, kann daraus ein echtes Erfolgserlebnis werden, das einen nicht nur näher zur Natur bringt, sondern auch ermöglicht, die natürliche Entwicklung und das Wachstum von Hanf hautnah mitzuerleben. Worauf sollte man aber genau achten und was sollte man besser sein lassen?   Outdoor-Growing Dos: Ohne Plan kein Erfolg! Plane den Outdoor Anbau Deiner Cannabispflanzen sorgfältig, bevor Du beginnst. Berücksichtige den vorhandenen Platz, jährliche Wetterbedingungen in deiner Region und auch die Zeit, die Dir für das Projekt Cannabis Outdoor-Growing zur Verfügung steht. Ohne Sonne und Licht kein Leben: Passendes Klima und die optimale Umgebung sind für den erfolgreichen Outdoor-Anbau von Hanf unverzichtbar: Stelle sicher, dass Deine Pflanzen ausreichend Sonnenlicht abbekommen und gleichzeitig zum Beispiel vor starkem Wind geschützt sind. Für die perfekte Umgebung ist ebenso wichtig, dass der Boden gut durchlässig ist und die Pflanzen genug Platz haben, sich auszudehnen und zu wachsen.  Wähle den besten Zeitpunkt: Plane ein, dass Du im Frühjahr mit dem Anbau der Cannabis-Pflanzen beginnst. Die Temperaturen sollten stabil sein und über dem Gefrierpunkt liegen. Somit haben die Pflanzen ausreichend Zeit, während des Sommers zu wachsen und zu blühen. Wähle die besten Samen für Outdoor-Growing: Informiere Dich vorab über robuste und widerstandsfähige Cannabis-Sorten, die dafür geeignet sind, im Freien angepflanzt zu werden. Hierbei sind sogenannte “Autoflowering Sorten” oft eine gute Entscheidung, weil sie sich an verschiedene Umgebungen anpassen können (eine umfangreiche Auswahl findest du hier: Seed-Farm.lu ). Vor allem wenn man mit dem Cannabisanbau beginnt, kann Autoflowering in unserer europäischen Klimazone eine gute und einfache Wahl sein. Allerdings ist mit den Autoflowering Sorten allgemein mit einem kleineren Ertrag zu rechnen. Die richtige Pflege der Pflanzen: Achte auf sie und halte sie gesund! Sorge dafür, dass sie regelmäßig Wasser bekommen - bewässere sie aber nicht zu viel!    Outdoor-Growing Don'ts: Überdüngung: Achte darauf, die Pflanzen nicht übermäßig zu düngen. Dies kann nämlich zu Verbrennungen der Wurzeln führen und somit das Wachstum der Pflanzen negativ beeinflussen. Zu wenig Platz: Damit die Cannabis-Pflanzen gesund wachsen, sollten sie ausreichend Platz dafür haben. Überfüllte Pflanzentöpfe sind häufig anfälliger für Krankheiten und Schädlinge und können ebenso geringere Erträge bringen. Vernachlässigung: Wer Schädlinge oder Krankheiten an seinen Pflanzen ignoriert, riskiert den Erfolg der Ernte. Man sollte also regelmäßig kontrollieren, ob die Pflanzen etwa Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten aufweisen. Nur wenn man diese frühzeitig erkennt, kann man entsprechend handeln und Maßnahmen ergreifen. Zu wenig Licht: Ein Mangel an Licht kann zu schlechtem Wachstum und kleineren Erträgen führen. Man sollte also sichergehen, dass die Pflanzen genug Licht und Sonne bekommen.    Erste Schritte im Outdoor-Growing Die Basics: Anbau und Pflege von Cannabis im Garten Ist der optimale Standort für die Pflanzen gewählt und sind passende Samen beschafft, kann man mit dem Keimen und dem Einpflanzen der Cannabispflanzen starten. Idealerweise besorgt man sich spezielle Behälter oder Töpfe , die dann mit geeigneter Erde befüllt werden. Die Samen brauchen vor allem ideale Bedingungen, wie beispielsweise eine konstant bleibende Temperatur und genügend Feuchtigkeit, damit sie keimen können. Wie bei anderen Pflanzen auch und oben bereits erwähnt, sollte man Staunässe vermeiden.  Regelmäßige Pflege für das gesunde Wachstum der Cannabis-Pflanze ist unbedingt erforderlich, damit die Mühe auch entlohnt wird! Das bedeutet: regelmäßiges Gießen, Versorgung mit Nährstoffen, Düngung sowie der Schutz vor Schädlingen und das Entfernen von Unkraut. Auch der Schutz vor Krankheiten der Pflanzen ist sehr wichtig für eine gute Ernte!  Wann der beste Zeitpunkt für die Ernte ist, hängt unter anderem auch von der gewählten Cannabis-Sorte und ihren jeweiligen Wachstumsbedingungen ab. Sativa-Sorten beispielsweise benötigen mehr Reifezeit als die Indica-Sorten. Mit der Blütezeit kann man ab August rechnen und ernten kann man dann etwa im September und November. Ob die Cannabis-Pflanzen erntereif sind, erkennt man unter anderem an der Verfärbung der Blütenstempel (weiß zu bräunlich), an den gefüllten Blütenkelchen sowie an der Vergilbung der Blätter.  Ist das Projekt Outdoor-Anbau geglückt, kann man bei einer Ernte von 100g mit rund 20-25 Gramm getrocknetem Cannabis rechnen. Wie ertragreich die Ernte ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierbei spielen unter anderem die Genetik der Pflanze, Cannabissorte, die Pflege und Einsatz sowie die allgemeinen Umgebungsbedingungen eine große Rolle. Es ist also möglich, dass man eine Ernte mit etwa 100 Gramm erzielt, die tatsächliche, geerntete Menge Cannabis aber deutlich variiert.  Die Buds sollten nach der Ernte sorgfältig geschnitten werden. Auch ist es wichtig, dass sie mit einer ausreichenden Luftzirkulation getrocknet werden. Hierzu kann man die Ernte beispielsweise aufhängen oder auch ein Gitter zur Trocknung verwenden. Beträgt die Luftfeuchtigkeit 44-55 Prozent, ist dies ideal. Damit Schimmel vermieden und Haltbarkeit erzielt wird, muss darauf geachtet werden, dass die Ernte vollständig aushärtet.    Outdoor-Anbau: Wie schützt man seine Pflanzen in der Natur? Im Freien sind die Pflanzen einem größeren Risiko ausgesetzt als beim Indoor-Anbau. Damit der Outdoor-Anbau ertragreich ist, sollte man seine Pflanzen angemessen schützen: Um mögliche Schädlinge und Krankheiten frühzeitig zu erkennen, sollte man seine Pflanzen regelmäßig auf Anzeichen wie Schimmel oder Blattläuse kontrollieren. Möglicherweise muss man auf natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel zurückgreifen. Schutz vor Tieren: Befinden sich die Cannabis-Pflanzen im Garten, der auch für Tiere wie Nager oder Vögel zugänglich ist, sollte man idealerweise einen Schutz um die Pflanzen bauen - ein Zaun oder Netze sind hier oft eine gute Lösung.  Für den Anbau von Hanf im Freien sollte man auch das Wetter berücksichtigen. Damit die Pflanzen nicht plötzlich extremen Wetterbedingungen ausgesetzt werden, kann man sie beispielsweise mit einer Überdachung schützen oder in einem Gewächshaus unterbringen. Auch Windschutzwände können entsprechenden Schutz im Freien bieten.    Quellen: https://sensiseeds.com/de/freilandanbau https://www.royalqueenseeds.de/Cannabis-Blog https://www.krautundrueben.de/bald-legal-hanf-oder-cannabis-anbauen-das-ist-zu-beachten-2502 Bildquelle: https://unsplash.com/de/fotos/flachfokusfotografie-von-grunen-blattern-fgtcAGglstc  
Green Mile S.à r.l.
24.04.2024
Welche Arten von Cannabis-Samen gibt es?  Wenn ihr als Home-Grower durchstarten und Cannabis-Samen kaufen wollt, habt ihr die Auswahl zwischen drei großen Kategorien:  Reguläre Samen Feminisierte Samen Automatic bzw. Autoflowering Samen  Jede dieser Kategorien hat gewisse Vor- und Nachteile, sodass die Entscheidung erst einmal schwierig wirken kann. Wir erklären euch die Unterscheide und welche Cannabis-Samen die beste Wahl für eure Zwecke sind. Reguläre Samen Bevor wir näher auf die erste Kategorie an Samen eingehen, werfen wir nochmal einen kurzen Blick auf die Charakteristiken der Hanfpflanze: Wie ihr wahrscheinlich wisst, sind diese zweihäusig. Das bedeutet, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Nur die weiblichen Pflanzen bringen Blüten hervor – also die erwünschten Buds, in denen sich Terpene und die Cannabinoide wie THC und CBD befinden. Männliche Pflanzen hingegen bilden Pollensäcke, mit denen die weiblichen Pflanzen in der Natur bestäubt werden. Wenn das passiert, konzentriert sich die weibliche Pflanze auf die Produktion von Samen, aus der neue Cannabispflanzen wachsen können. Sie bildet dann keine Blüten mehr aus. Aus diesem Grund werden die männlichen Pflanzen für gewöhnlich während des Anbaus aussortiert oder Grower entscheiden sich direkt für den Kauf von Samen, aus denen weibliche Pflanzen entstehen. Info: Eine Vielzahl an Produkten für den Anbau / growen gibt es bei den Jungs von Green Mile . Wer hingegen reguläre Cannabis-Samen erwirbt, hat eine Chance von 50% männliche oder weibliche Pflanzen zu erhalten. Diese Kategorie an Samen ist daher ideal für die Zucht geeignet. Sie bietet Growern die Möglichkeit, die besten Pflanzen auszuwählen – sei es auf Grundlage ihres Ertrags oder anhand von Merkmalen wie dem Geschmack und ihrer Robustheit gegen Krankheiten. Außerdem sind reguläre Cannabis-Samen die Basis für die Zucht neuer Sorten.  Sie bieten aber noch viele weitere Vorteile. So haben reguläre Samen grundsätzlich eine etwas höhere Toleranz gegenüber veränderten Bedingungen in der Wachstumsumgebung. Kommt es zum Beispiel einmal zu einer höheren Lichteinstrahlung oder einem Wassermangel, sind reguläre Varianten nachsichtiger und können besser mit solchen Fehlern umgehen. Weiterhin reduziert man mit dieser Samenkategorie das Risiko von Zwittern bzw. Hermaphroditen. Denn es kann vorkommen, dass Cannabispflanzen beide Geschlechtsorgane ausbilden, was die Zucht verkompliziert. Reguläre Cannabis-Samen sind stabiler und stressresistenter, sodass Zwitter eher selten vorkommen. Nicht zuletzt können reguläre Samen allen Züchtern empfohlen werden, die ihre Pflanzen klonen möchten. Denn auch hier ist es wieder ein Vorteil, dass Pflanzen dieser Samenkategorie grundsätzlich robuster und einheitlicher sind. Durch diese Eigenschaften sind sie perfekt zum Klonen geeignet. All den Vorteilen gegenüber steht allerdings der etwas aufwendige Anbauprozess. Im Gegensatz zu den anderen Samenarten, die wir euch gleich vorstellen werden, müssen die Pflanzen aus regulären Samen die ganze Zucht über im Auge behalten werden. Sobald die Fortpflanzungsorgane zu erkennen sind, muss entsprechend gehandelt werden. Das heißt für gewöhnlich, dass die männlichen Exemplare aussortiert werden. Feminisierte Samen Wer keine Lust auf das Glückspiel mit männlichen und weiblichen Pflanzen hat und hauptsächlich eine große Ernte an Buds anvisiert, sollte sich für feminisierte Cannabis-Samen entscheiden. Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich dabei um Samen, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von über 99% zu weiblichen Pflanzen werden. Möglich wurde das durch gentechnische Veränderungen, die den Cannabisanbau in den 90er Jahren revolutionierten. Bis dahin mussten Grower ihre Pflanzen immer genauestens im Blick behalten und die männlichen Exemplare, sobald das Geschlecht erkennbar wurde, entfernen. Feminisierte Cannabis-Samen machten diesen aufwendigen Prozess überflüssig. Daher wurden sie schnell zur idealen Wahl für alle Grower, die sich einen unkomplizierten und schnellen Anbau, und eine sichere Ernte wünschen. Feminisierte Samen haben allerdings auch ein paar Nachteile. So sind sie im Vergleich zu regulären Samen weniger zum Züchten und Klonen geeignet. Denn man erhält keine männlichen Pflanzen für die Zucht, und die Exemplare aus feminisierten Samen sind genetisch unzuverlässiger und instabiler als ihre regulären Gegenstücke. Automatic / Autoflowering Samen Sowohl bei regulären als auch feminisierten Samen kommt es beim Anbau hauptsächlich auf die Lichtexposition an. Zwar spielen viele Faktoren wie Wasser, Luft und die richtigen Nährstoffe eine Rolle. Aber letztendlich bleibt der Lichtzyklus der wichtigste Punkt, denn er bestimmt, wann die Pflanzen zu blühen beginnen. Diese Eigenschaft nennt sich photoperiodisch. Um den Faktor der Lichtexposition zu umgehen und den Anbauprozess noch einfacher zu gestalten, gibt es eine dritte Kategorie an Cannabis-Samen: die sogenannten Automatic oder Autoflowering Samen . Deren Pflanzen wechseln bereits nach einer gewissen Zeit von der Wachstums- in die Blütephase, ganz unabhängig von der Lichtspanne. Sie sind somit selbstblühend („autoflowering“). Möglich wurden solche Samen durch eine spezielle Kreuzung, bei der auch Genetik der Ruderalis-Cannabispflanze mit eingeflossen ist. Diese stammt aus Zentralrussland und ist im Gegensatz zu Indica- und Sativa-Arten selbstblühend. Denn in ihrer Heimatregion sind die Sommer viel kürzer und kälter, sodass die Pflanze sich mit der Zeit an diese Gegebenheit angepasst und gelernt hat, unabhängig von der Sonne zu blühen. Automatic Samen sind mittlerweile bei vielen Züchtern beliebt, hauptsächlich aufgrund ihrer einfachen Handhabung und ihres schnellen Wachstums. Während man bei anderen Samen viel Zeit in den Anbau investieren muss, sind mit den Selbstblühern mehrere Ernten pro Saison möglich. Da Autoflowering-Samen außerdem für gewöhnlich feminisiert sind, macht sie das auch in der Gesamtbilanz zu einer extrem effizienten Wahl.   Das ist aber nicht der einzige Grund, der für diese Kategorie an Samen spricht. Neben dem unkomplizierten Anbau sind sie nämlich auch besonders robust. Das liegt natürlich an der Genetik der Ruderalis-Pflanze, die schon immer extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt war. Damit sind die Samen die perfekte Wahl für Anfänger oder alle Grower, die es möglichst unkompliziert wollen. Und auch, wer seinen Cannabis-Anbau lieber geheim halten möchte, sollte am besten zu Automatic Samen greifen – denn sie bilden eher kleine Pflanzen und können so gut versteckt werden. Nicht zuletzt sind die Selbstblüher aus einer Kreuzung verschiedenster Genetiken entstanden und bieten als Resultat eine große Palette an Aromen und Effekten. Natürlich haben die Autoflowering-Samen aber auch ein paar Schattenseiten. So muss erwähnt werden, dass sie im Vergleich zu photoperiodischen Sorten einen geringeren Ertrag bringen. Zwar bieten sie in Anbetracht des geringen Aufwands, den sie von Züchtern fordern, immer noch sehr gute Ergebnisse – im Vergleich mit anderen Samenkategorien schneiden sie allerdings etwas schlechter ab. Zudem sind sie nicht zum Klonen geeignet.  Zusammenfassend kann gesagt werden, dass jede der drei Samenkategorien Vor- und Nachteile hat, und ihr euch daher entsprechend euren Anbaugegebenheiten und Bedürfnissen entscheiden solltet. Egal auf welche Kategorie eure Wahl am Ende fällt, bei uns erhaltet ihr eine große Auswahl an regulären , feminisierten und Autoflowering Samen .     Quellen: https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/medizin/cannabis/inhaltsstoffe-1132260 https://mr-hanf.de/blog/anbautechniken/klonen-von-cannabis https://www.cultiva.at/lang%3Den/446.htm#:~:text=Nachteile%20feminisierter%20Cannabissamen&text=Nicht%20gut%20f%C3%BCr%20die%20Z%C3%BCchtung,seine%20eigene%20Sorten%20z%C3%BCchten%20m%C3%B6chte . https://sensiseeds.com/de/autoflowering https://sensiseeds.com/de/feminisierte-samen https://www.zamnesia.com/de/35-hanfsamen/296-regulare-hanfsamen https://www.zamnesia.com/de/blog-mannliche-cannabispflanzen-fruhzeitig-erkennen-n504 https://www.zamnesia.com/de/35-hanfsamen/295-feminisiert-hanfsamen https://www.zamnesia.com/de/35-hanfsamen/294-autoflowering-hanfsamen